Von wegen schwarzer Tag – Darum feiern wir den Black Friday

Schnäppchenjags am Black Friday

Black Friday – bei diesem Ausdruck möcht man fast meinen, die Welt trägt einen Tag lang einen Trauerflor, weil es tatsächlich ein denkwürdiges Ereignis zu beweinen gäbe. Doch ganz im Gegenteil, heute ist ein Tag zum Feiern: Wir zelebrieren die Lust am Shoppen, wir ziehen auf Schnäppchenjagd. Und es ist gar nicht schwierig, sie aufzuspüren – in regelrechten Herden tummeln sie sich im Einzelhandel, besonders online. Doch warum eigentlich so vermehrt an diesem speziellen Tag, dem vierten Freitag im November?

Mit Unglückstagen allgemein oder gar jenem Schwarzen Freitag, der uns noch aus dem Geschichtsunterricht in den Ohren klingt, hat das schonmal nichts zu tun. Der Auftakt der Weltwirtschaftskrise ereignete sich zwar bei uns an einem Freitag. Doch am Ort des Geschehens, der zusammenbrechenden New Yorker Börse, war es aufgrund der Zeitverschiebung noch Donnerstag. Würden wir also dieses Ereignisses gedenken, müssten wir den Black Thursday begehen. Denn erfunden wurde der Black Friday in Amerika. Wo auch sonst?

Black Friday im Taschenkaufhaus
Dresscode zum Black Friday: Die Taschenkaufhaus-Mitarbeiter in feierlicher Robe

Aber mit Handel hat es schon zu tun: Der schießt nämlich am Black Friday in Nordamerika förmlich durch die Decke. Am vierten Donnerstag im November feiert man in den USA und Kanada Thanksgiving und nimmt sich traditionell den folgenden Brückentag frei, um sich hochambitioniert auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken zu begeben. Dieser Tag gilt als offizieller Beginn des Weihnachtsgeschäfts, seit 2005 tatsächlich als umsatzreichster Tag des Jahres – und der Handel reagiert mit entsprechend attraktiven Angeboten.

Geschichte des Black Friday - Black Friday im Taschenkaufhaus
Hier gehts zu unseren Black Friday-Schnäppchen

Genau diese Sonderangebote kamen ab 2006 dank amerikanischer Weltmarken über den großen Teich zu uns herübergeschwappt. Seitdem steigen jedes Jahr mehr deutsche Händler in diese Aktion ein, vor allem Online-Shops wie natürlich auch das Taschenkaufhaus. Anders als in Nordamerika spielt sich das Hauptgeschäft bei uns im Internet ab, und ich versichere euch, das ist auch besser so. Am Wochenende nach Thanksgiving folgt nämlich so mancher Bericht über tumultartige Zustände: Ganz schnell kippt die analoge Schnäppchenjagd in eine wahre Rabattschlacht. Da gehst du bei uns definitiv gemütlicher auf die Pirsch – und an Beute wird es bestimmt nicht mangeln. Ein kleiner Tipp: Ganz besondere Highlights verstecken sich bei Anokhi und Vaude. Schau doch einfach mal vorbei.

Übrigens, warum dieser Tag nun ausgerechnet Black Friday heißt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, es gibt verschiedene Theorien: Meine Favorit ist, dass der Handel an diesem Tag endlich mal schwarze statt dauernd rote Zahlen schreibt. Wahrscheinlicher aber ist, dass sich der Ausdruck zunächst unter Polizisten verbreitete und in erster Linie das Verkehrschaos und die hoffnungslos überfüllten Innenstädte beschreibt – für Ordnungshüter wahrlich ein schwarzer Tag. Was meinst du? Was haben sich die Taufpaten bei diesem Namen für den wohl schönsten Shopping-Tag des Jahres gedacht?

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