Oldie but Goldie – die bekanntesten Taschen Klassiker

Taschen Klassiker

Egal ob Marlene Hose, Schlupfbluse oder schwarze Pumps – diese Klassiker finden sich sicherlich in jedem modebewussten Kleiderschrank. Auch im Taschen-Segment gibt es diese zeitlosen Taschen Klassiker, die garantiert selbst nach Jahrzehnten nicht aus der Mode kommen. Ihre Namen verdanken sie oftmals Berühmtheiten der Zeitgeschichte, wie Grace Kelly oder Lady Diana, die diese Handtaschen zu echten Stilikonen gemacht haben. Mittlerweile sind diese Modelle nicht nur stilvolle Accessoire, sie sind wahre Geldanlagen, deren Wert von Jahr zu Jahr zu steigen scheint. Wir haben für Sie die berühmtesten Taschen Klassiker zusammengetragen.

 

Taschen Klassiker Berlin Kurzgrifftasche von Picard
Kelly-Design in Reinkultur: Die Berlin Kurzgrifftasche von Picard

Kelly Bag

Die Kelly Bag wurde bereits 1935 kreiert und knapp 20 Jahre später nach der Schauspielerin und späteren Fürstin von Monaco – Grace Kelly – benannt, als sie am Tag ihrer Verlobung mit der besagten Handtasche fotografiert wurde. Typisch für dieses Modell sind der trapezförmige Schnitt und die filigranen Elemente, die der Tasche ihre Eleganz verleihen. Mit dieser Tasche punkten Sie besonders in Sachen Stilbewusstsein. Den Mythos dahinter und viele weitere spannende Informationen erfahren Sie in unserer kleinen Taschenkunde über die Kelly Bag.

 

 

Taschen Klassiker Greyson Status Carryall von Guess
Birkin-Design bei Guess

Die Birkin Bag

Dieses Modell ist die Ikone unter den Taschen Klassikern. Sie wird individuell nach Anfrage gefertigt und liegt finanziell je nach Kundenwunsch und Budget im vier- bis fünfstelligen Bereich. Ihren Ursprung verdankt die Birkin Bag vermutlich einer schicksalhaften Fügung. So sollen sich Anfang der 1980er Jahre die französische Schauspielerin und Stil-Ikone Jane Birkin und der damalige Hermès-Chef Jean Luis Dumas zufällig auf einem Flug von Paris nach London getroffen haben. Die Schauspielerin beschwerte sich in einem Gespräch darüber, dass es so schwer sei, eine passende Handtasche in der optimalen Größe zu finden. Daraufhin soll Dumas bereits im Flugzeug die ersten Entwürfe auf einer Serviette skizziert haben. Auch die Birkin Bag besitzt die klassische Trapezform, die nach oben hin leicht schmal verläuft. Besonders markant sind die kurzen Henkel und der typische Verschlussgürtel, der mit einem kleinen Vorhängeschloss versehen ist.

 

Taschen Klassiker Sumy Abendtasche von Picard
Abendtasche von Picard in Anlehnung an die Chanel 2.55

Flap Bag

Dieses zeitlose Modell ist nicht nur ein eleganter Taschen Klassiker, es ist das perfekte Erbstück. Coco Chanel entwarf dieses Exemplar bereits in den 1920er Jahren. Auf den Markt kam sie jedoch erst im Februar 1955 – daher auch der Name 2.55 (2 für Februar und 55 für 1955). Der Vorteil, den diese Tasche zur damaligen Zeit bot, war vor allem der Schulterriemen. So hatten die Damen die Hände frei und liefen nicht Gefahr ihre Tasche beim ständigen Absetzen zu verlieren. Damit war die Tasche eine Sensation und löste die klassische Henkeltasche ab. Mit dieser Handtasche für moderne Frauen revolutionierte Coco Chanel damals die Modewelt. Typisch für die Chanel 2.55 ist ihre rechteckige Grundform, die goldfarbenen Metallketten als Trageriemen und natürlich die markanten rautenförmigen Steppnähte.

 

Taschen Klassiker Isla Carryall von Guess
Die Lady Dior Variante von Guess

Lady Dior

Auch dieses Modell aus dem Luxushause Dior verdankt ihren Namen einer weiblichen Berühmtheit – der britischen Prinzessin Lady Diana. Diese bekam die Tasche 1995 von der französischen Präsidentengattin Bernadette Chirac geschenkt. Von da an war dieses Modell in verschiedenen Ausführungen der ständige Begleiter an Lady Dianas Seite. Charakteristisch für diesen Klassiker sind die „Cannage“-Absteppungen, die rechteckige Form sowie das Label des Hauses, das als Glücksbringer am Henkel der Tasche baumelt. In jeder Tasche steckt echte Handarbeit – es dauert bis zu 1 ½ Tagen um ein Exemplar fertig zu stellen. Dies schlägt sich natürlich im Preis nieder – eine klassische „Lady Dior“ kostet etwa 2.600 Euro.

 

Taschen Klassiker Hobo Bag M Soft Natural Cow von Marc O'Polo
Die typische Grundform der Jackie Bag bei Marc O’Polo

Jackie Bag

In den 1950er Jahren entwarf das italienische Luxuslabel Gucci die „Jackie Bag“ (zuvor „Constance“). Seinen Namen verdankt dieser Taschen Klassiker keiner geringeren Stilikone als der US-Präsidenten-Gattin Jaqueline Kennedy. Ihr Markenzeichen: Perlenkette, Sonnenbrille und die Gucci-Handtasche. Typisch Elemente der Jackie sind der vertikale Verschluss, die weiche Form (Boho-Bag) und die markanten Quasten an der Seite.

 

 

 

 

 

Taschen Klassiker Sydney Satchel Leather von Fossil
Speedy-Schnitt bei Fossil

Speedy 30

Dieses geräumige Modell ist der Klassiker unter den Luis Vuitton Taschen. Die Speedy 30 wurde bereits in den 1930er Jahren designt und erfreut sich bis heute größter Beliebtheit. Stilikone Audrey Hepburn zählte u. a. zu den größten Fans der eleganten Henkeltasche. Die Speedy Bag gib es in verschiedenen Größen (25, 30, 35 und 10 – Angabe in Zentimeter). Typisch für diesen Taschen Klassiker sind die runde stabile Grundform (Bowling Bag),  das charakteristische Canvas mit Louis Vuitton Monogram-Muster und dir kurzen Lederhenkel. Ursprünglich war dieses Modell als Reisetasche für die feine Dame von Welt gedacht, was die Größe und das robuste Material erklärt.

 

In jeder Saison kommen neue und stilvolle Taschen-Kreationen auf den Markt, die allesamt viel Potenzial haben in den Taschen-Olymp empor zu steigen. Aber was diese Klassiker von Hermès bis Louis Vuitton vereint sind ihre legendären Geschichten, die Berühmtheiten, die ihnen verfallen waren und natürlich ganz viel Stilbewusstsein. All das lässt diese Taschen Klassiker Modegeschichte schreiben.

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