Luftig-leichte Trendstücke – Taschen aus Kunstleder

Taschen aus Kunstleder von Guess

Überall sind sie zu sehen, an Jung wie Alt, in jeder erdenklichen Form, Farbe und Optik – wenn man sie denn erkennen kann. Die Rede ist von Taschen aus Kunstleder, sprich: von trendigen Accessoires aus synthetischem Leder. Von ihren Taschenkollegen aus Echtleder sind sie äußerlich kaum noch zu unterscheiden. Aber das ist nur das eine – lederfreie Taschen haben noch weit mehr zu bieten.

Am Anfang war das Wort – klären wir also als Erstes, was der Begriff Kunstleder eigentlich meint. Das besagte Material beschreibt er gleich in doppelter Hinsicht: Einerseits handelt es sich dabei um die künstliche Verbindung eines gewebten oder Vlies-Untergrunds mit einer oder mehreren Beschichtungen, meist aus PVC oder Polyurethan. Was bei diesem Vorgang entsteht, hat andererseits das Zeug zur Kunst: Aus der Vielzahl der Komponenten, Farben und Prägungen ergibt sich eine unfassbare Fülle von Möglichkeiten – jeder denkbare Look ist auch machbar. Selbst der scheinbar unnachahmlichen Echtleders.

Taschen aus Kunstleder von Desigual
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Taschen aus Kunstleder von Guess
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Taschen aus Kunstleder von Fritzi aus Preußen
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Taschen aus Kunstleder von Bric's
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Die technischen Möglichkeiten haben sich mittlerweile derart verfeinert, dass oft auch der zweite Blick keine Klarheit darüber bringt, womit man es gerade zu tun hat – künstliches oder Naturleder. Hinzu kommt, dass auch Echtleder nur selten in seiner weitgehend naturbelassenen Form daherkommt. Vor allem Spaltleder, also die unteren Hautschichten ohne natürliche Narbung, begegnet uns meist in synthetisch bearbeiteter Gestalt. In Optik und Haptik lässt sich folglich kaum ein Unterschied zur veganen Alternative ausmachen.

Aber wie kann man lederfreie Taschen dann erkennen? Der verlässlichste Ratgeber ist in diesem Fall die Waage: So richtig bringt ihren Zeiger nämlich nur Echtleder auf Trab. Die schöne Mademoiselle M14 von zwei etwa, ein aufwendig gestaltetes Raumwunder, darf mit ihrem halben Kilogramm als luftiges Leichtgewicht gelten. Wer sich für sie oder eine andere Begleitung ohne Lederanteil entscheidet, spart aber nicht nur am Ballast: Auch preislich fällt die lederfreie Wahl deutlich weniger ins Gewicht.

Taschen aus Kunstleder von Suri Frey
Reichlich Style zum fairen Preis: Marken wie Suri Frey machen die angesagtesten Trends erschwinglich

Ein weiterer Pluspunkt: In Sachen Pflegeaufwand haben Taschen in Lederoptik klar die Nase vorn. Hin und wieder möchte das genügsame Material natürlich imprägniert werden – aber das war es auch schon. Gegen Nässe weit weniger empfindlich als das Naturmaterial, lässt es sich problemlos mit einem weichen Tuch und Seifenwasser reinigen. Unkomplizierter geht es nicht. Und genau so sollte Mode sein.

Aber sicher, ein Plädoyer für lederfreie Taschen kommt nicht ohne den Verweis auf deren Tierfreundlichkeit aus. Für viele Kunden ist das ein starkes Argument. Nicht umsonst heben Marken wie Fritzi aus Preußen ausdrücklich hervor, dass ihre Produkte garantiert frei von Echtleder sind. Ihrem Style-Faktor und somit ihrer Popularität tut das jedenfalls keinen Abbruch.

Wie stehst du dazu? Haben lederfreie Taschen auch bei dir schon Einzug gehalten?

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