Ausbildung im Taschenkaufhaus

Hallo! Bevor ich mich dem Thema dieses Beitrags widme, möchte ich mich zunächst einmal kurz vorstellen. Mein Name ist Lisa, ich bin 19 Jahre alt und möchte Ihnen in diesem Artikel gern einen Einblick in meine Ausbildung hier im Taschenkaufhaus geben.

Vor über einem Jahr hat im schönen Leipziger Westen, genauer gesagt in Lindenau/Plagwitz, wo sich das Zentrallager des Taschenkaufhauses befindet, ein neuer Lebensabschnitt für mich begonnen.

Unser Stammsitz in der Karl-Heine-Straße

Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Abiturs habe ich mich bewusst gegen ein Studium und vorerst für eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement entschieden. Warum? Ganz einfach! Ich wollte weit weg vom eintönigen Schulalltag und ständigem Pauken für Klausuren. Neben diesen Faktoren wollte ich doch vor allem eines: Mein erstes eigenes Geld verdienen und somit ein Stück mehr in Richtung Selbstständigkeit gehen.

Vielleicht denken einige von Ihnen, dass man in kaufmännischen Berufen nur einfältige Papierarbeiten erledigt. Doch weit gefehlt! Bis jetzt habe ich schon einige tolle Abteilungen durchlaufen und auch weiterhin warten noch spannende Bereiche auf mich, von denen ich Ihnen jetzt ein wenig berichten werde.

Aller Anfang ist schwer

Als ich am 11. September 2017 meine Ausbildung im Taschenkaufhaus begann, wurde mir erst richtig klar, dass sich ab jetzt einiges ändern würde. Natürlich war ich angespannt und machte mir viele Gedanken. Wie würde ich wohl mit den neuen Menschen in der Berufsschule klarkommen? Finde ich mich im Unternehmen zurecht? Was wird im Arbeitsleben alles auf mich zukommen?

Aber die Anspannung fiel schnell von mir ab, als ich in meiner ersten Abteilung, dem Einkauf, angekommen war. Hier wird all jene Ware, die wir im Taschenkaufhaus vertreiben sorgfältig eingekauft und in unser Warenwirtschaftssystem aufgenommen. Dort habe ich mich gleich wohlgefühlt und wurde herzlich von den Kollegen empfangen. Direkt wurde ich in die laufenden Prozesse mit eingebunden und die ersten Wochen vergingen wie im Nu.

Auch in der Schule, welche sich am Gutenbergplatz befindet, hatte ich von Anfang an keine Probleme. Im Gegenteil, ich kannte sogar schon ein paar andere Auszubildende. Das hat mir den verspäteten Einstieg in die Schule und in die damit schon bestehende Klasse merklich erleichtert.

Kaffeekochen? Fehlanzeige.

Die Ausbildung im Taschenkaufhaus ist so vielfältig, wie die einzelnen Bereiche des E-Commerce Unternehmens, das es bereits seit 2003 in Leipzig gibt. Denn nicht nur das Marketing oder der Kundenservice sind hier ansässig, sondern auch die Abteilungen Retoure und Lager.

Ich habe ich in beiden Abteilungen nützliche Dinge mitgenommen und somit auch eine umfassende Sichtweise auf die ablaufenden Prozesse in einem Online-Handelsunternehmn erhalten.

Natürlich hat man nach einem Jahr Ausbildung schon viel Input bekommen und bereits eine Präferenz für bestimmte Abteilungen entwickelt. Bisher hat mir die Arbeit sowohl im Marketing als auch im Einkauf und der Produktpräsentation am meisten Freude bereitet.

In der Produktpräsentation werden alle neuen Produkte vermessen, gewogen und mit Ausstattungsmerkmalen versehen. Ich hatte stets das Gefühl wirklich etwas geschafft zu haben.

Taschenkaufhaus beim Moderenntag

Dabei war mein persönliches Highlight dieses Jahr im Marketing, als ich zusammen mit unserer Werksstudentin, natürlich immer unter Beobachtung des Teamleiters, den Moderenntag auf der Pferderennbahn für unseren Taschenkaufhaus-Stand planen durfte. Plötzlich hatte man selbst einmal die Verantwortung alles rechtzeitig zu organisieren und durchzuplanen. Manchmal war es gar nicht so einfach alles im Blick zu behalten. Als dann aber alles geplant und organisiert war und das Event kurz vor der Tür stand, kam ein wohliges Gefühl von Stolz und Erleichterung in mir auf.

Mein Fazit zur Ausbildung im Taschenkaufhaus

Zusammengefasst ist die Ausbildung hier im Taschenkaufhaus sehr vielseitig. Es gibt noch eine Menge Abteilungen zu entdecken, wie zum Beispiel die Buchhaltung, den Kundenservice oder das Personalwesen.

Vielleicht habe ich auch die Möglichkeit ein paar Wochen in unsere Filiale in der Leipziger Innenstadt hineinzuschauen. Ich bleibe allemal gespannt und hoffe noch viele Erfahrungen in der nächsten Zeit sammeln zu können.

Zum Abschluss dieses Artikels gebe ich Ihnen noch meinen Lieblingsplatz hier im Leipziger Westen zum Besten. In meiner Pause spaziere ich bei schönem Wetter ab und zu am wunderschönen Karl-Heine-Kanal entlang und lasse mich von der grünen Umgebung mit vorbeifahrenden Booten und der charmanten Atmosphäre verzaubern. Somit kann ich mich wieder mit einem freien Kopf in den Wahnsinn des Alltags stürzen. Auch süße, kleine Restaurants und Cafés sind in unmittelbarer Umgebung, falls einen der große oder kleine Hunger ereilen sollte.

Kleiner Tipp: Das Taschenkaufhaus bildet außerdem noch in folgenden Berufen und dualen Studiengängen aus:

  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Kauffrau im Einzelhandel
  • Betriebswirtschaftslehre mit Fachrichtung Industrie und Handel
  • Betriebswirtschaftslehre mit Fachrichtung Marketingkommunikation und Public Relations
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