Behind the Scenes: Fotoshooting

In einem Unternehmen, das sich voll und ganz der Mode verschrieben hat ist vieles auf das Visuelle ausgerichtet. So auch beim Taschenkaufhaus. Doch was macht man, wenn die Kunden die Taschen nicht anfassen oder fühlen können, um die richtige Kaufentscheidung zu treffen? Richtig, man muss die Schmuckstücke gekonnt in Szene setzen und zwar mit einem großen Fotoshooting.

Unsere Arbeit im Taschenkaufhaus ist nicht nur reine Schreibtischtäterei. Sie ist alles andere als das.  Wir haben viele verschiedene Bereiche, die dafür sorgen, dass sich die Kunden auf der anderen Seite der Leitung ihre Lieblingstasche ansehen, sie nahezu “fühlen” und sie schlussendlich auch in den Händen halten können. Neben wortgewandten Textern, haben wir ein super Fototeam, das den richtigen Blick für eine gute Perspektive hat.

Neben der klassischen Produktfotografie, die zu unserer täglichen Arbeit gehört, planen wir auch zweimal im Jahr ein großes Kampagnenshooting mit Models. Dieses Fotoshooting dient vor allem dazu eine Saison lang Material für verschiedene Werbekampagnen und auch unsere Social Media Kanäle zu liefern.

Behind the Scenes

Bevor das große Fotoshooting auch in die Tat umgesetzt werden kann, müssen natürlich einige Dinge vorbereitet werden. Besonders cool ist aber, dass wir hier im Taschenkaufhaus ein eigenes Fotostudio haben – einige waren sicher beim letzten Shootingtag mit dabei als ich auf Instagram bereits einen kleinen Trip hinter die Kulissen unternommen habe.

Shootings haben in der Vergangenheit das ein oder andere Mal auch außer Haus stattgefunden. Das bedeutet natürlich noch einen zusätzlichen Logistikaufwand – das Hin- und Herfahren von allem was man braucht ist nicht zu unterschätzen. Und was, wenn mal was vergessen wurde? Katastrophe!

Es ist jedoch immer eine kleine Herausforderung in der Modebranche zu shooten. Warum fragen sich sicher jetzt einige. Die Modetrends für den Winter gibt es eben schon weit im Voraus und die Shootings für die Wintersaison stehen, wie bei vielen Modeunternehmen, im Sommer an.

Je nach Saison findet natürlich auch eine thematische Ausrichtung statt. Das passiert ausgerichtet auf die kommenden Trendfarben, die Vorhersagen zu Modetrends, die auf verschiedenen Messen kommuniziert werden und natürlich auf die  Taschenmodelle, auf die wir uns in der künftigen Saison freuen dürfen.

Da unsere Stars ganz eindeutig die Taschen sind, brauchen wir natürlich die richtigen Knaller – auffallen um jeden Preis lautet die Devise. Denn oft sind die Taschen im Bild nicht der Mittelpunkt. Deshalb brauchen wir kräftig bunte, in der Form besondere oder absolut angesagte Trendteile, die auf den ersten Blick erkennen lassen: Hier geht es eindeutig um die Tasche!

Auf das Setting fertig los!

Neben der Auswahl der Taschen und einer Rücksprache mit den Herstellern zu geeigneten Mustern, brauchen wir aber auch Models – die unsere Taschenmodelle richtig in Szene setzen zu wissen. Wir machen das ganz klassisch mit einem Pärchen. Beide müssen zusammen harmonieren und das funktioniert, wie ich finde, ganz wunderbar.

Damit unsere Taschenkaufhaus-Gesichter auch immer einen passenden Look zum Outfit und den Taschen haben, sorgen wir vor und engagieren eine super Stylistin, die sich in Sachen “Hair & Make-up” bestens auskennt.

Wo wir gerade bei Outfits waren – was auf keinen Fall fehlen darf sind angesagte Klamotten. Egal ob Hose, Bluse, Kleid, Schuhe oder Blazer – alles wird auf die baldige Saison abgestimmt.

Das war aber noch längst nicht alles. Für das richtige Setting fehlt natürlich auch die passende Deko. Elemente wie Teppiche, Stühle oder Farbwände sorgen erst für das richtige Feeling und den richtigen Look der Fotos.

Bevor das Fotoshooting dann an Tag x starten kann, werden natürlich alle Beteiligten eingewiesen. Jeder prüft, ob er seine Aufgaben erledigt hat. Kamera, Licht, Catering, Bügeln, Taschen präparieren und, und, und. Die Liste ist lang, aber noch haben wir immer alles rechtzeitig geschafft oder perfekt improvisiert. 😉

Und dann ist der da, der Tag der Tage. Die Models trudeln ein, die Visagistin schreitet zur Tat, die ersten Probeaufnahmen unter realen Bedingungen werden geschossen – Hannah und ich dürfen auch mal Probesitzen.

Immerhin war das mein erstes Taschenkaufhaus-Shooting was ich begleiten durfte. Für mich war es also genauso spannend, wie für Euch.

Ich hoffe beim nächsten Mal seid ihr wieder mit dabei, wenn wir shooten.

Bis dahin, Anne

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