Interview mit Constanze Alef von FREDsBRUDER

Interview FREDsBRUDER Teaser

Das Label FREDsBRUDER aus Dinslaken besticht durch jugendliche Frische und Sympathie und vor allem einen ausgefallenen Namen. Was genau dahintersteckt und was es sonst noch über die tollen Taschen der Marke zu erfahren gibt, fragten wir Constanze Alef, Gründerin, Geschäftsführerin und Designerin des Labels und erhaschten damit einen exklusiven Blick hinter die Kulissen.

Wie sind Sie dazu gekommen, das Label FREDsBRUDER zu gründen?

Ich habe einfach nicht die Tasche gefunden, die ich richtig gut fand. Da ich zu dieser Zeit viel gereist bin, habe mir sehr genau angesehen, welche Taschen es auf dem Markt gibt und in welchem Preissegment sie liegen. Dann habe ich überlegt, was genau ich persönlich gerne hätte und was mir bei den vorhandenen Taschen fehlt. 2009 gab es dann schließlich die erste eigene FREDsBRUDER Kollektion.

Bitte beschreiben Sie Ihr Label in einem Satz!

FREDsBRUDER steht für hochwertige Styles aus Echtleder, die man nie mehr aus der Hand geben möchte. Den Look kann man mit „gepflegtem Vintage“ bezeichnen. Unser Sortiment umfasst Taschen, Lederjacken- und Accessoires, Schuhe, Schals und Tücher.

Die Geschichte zur Namensfindung ist eine ganz besondere. Bitte erzählen Sie noch einmal mit Ihren eigenen Worten!

Den Namen verdankt FREDsBRUDER einem Kuscheltier, das ich zur Geburt geschenkt bekam. Ich nannte das Kuscheltier Fred, es musste überall mit hin. Als ich circa ein Jahr alt war, passierte das Unglück: Fred ging verloren! Trotz intensiver Suche, Zeitungsannoncen und vielen Tränen tauchte das geliebte Kuscheltier nicht wieder auf. Doch dann trat ein neues grünes Nilpferd in mein Leben: Freds Bruder! Viele Jahre später, als die Entscheidung anstand, welchen Namen mein eigenes Label bekommen sollte, war schnell klar: Der Name sollte besonders, wertvoll, einmalig und individuell sein, eben FREDsBRUDER! Den originalen Freds Bruder gibt es übrigens noch immer, er muss auf allen Reisen dabei sein. Der einzige Unterschied zu früher besteht darin, dass er „völlig zerliebt“ und nicht mehr als Nilpferd zu erkennen ist und nun in einer Ledertasche reist.

Interview FREDsBRUDER - Constanze Alef
Constanze Alef von FREDsBRUDER

Welche Aufgaben haben Sie bei FREDsBRUDER?

Ich bin die Gründerin, Geschäftsführerin und Designerin des Labels.

Wofür steht die Marke FREDsBRUDER und was unterscheidet sie von anderen Marken?

FREDsBRUDER-Taschen haben alle „beste Freundinnen“-Potential. Zuverlässig, praktisch und trotz coolem Style laufen sie nicht Gefahr, nach einer Saison „out“ zu sein. Offensichtlich gefällt das den Frauen. Außerdem stimmt bei uns das Preis/Leistungsverhältnis.

Entwerfen Sie die Taschen selbst oder wer ist bei Ihnen dafür zuständig?

Ja, ich entwerfe die Taschen alle persönlich.

Wo nehmen Sie die Inspirationen für neue Taschenkreationen her?

Das ist ganz unterschiedlich. Menschen, Städte, Gespräche, Bücher, Bilder – alles kann inspirieren. Oft ist die Idee zu einer neuen Kollektion – zu neuen Styles – auch eine Mixtur aus allem, was ich erlebt und gesehen habe – ein bestimmtes Gefühl, das sich mit der Zeit verdichtet und dann sozusagen Form annimmt. Auf der anderen Seite versuche ich gut hinzuhören, wenn unsere Kunden uns Feedback geben und sagen, was sie besonders gut finden oder brauchen.

Wo geht die Entwicklung von FREDsBRUDER hin?

Wir setzen stark auf Expansion und haben im vergangenen Jahr zum Beispiel vier eigene Stores in Essen, Düsseldorf, Dortmund und Dinslaken eröffnet. Bis Ende 2017 sind bis zu zehn weitere Shoperöffnungen im gesamtdeutschen Raum geplant. Und auch unser Sortiment wächst stetig weiter. Erst kürzlich haben wir unser großes Angebot an Taschen und Accessoires aus Echtleder um softe Lammleder-Lederjacken erweitert. Mit ausgewählten Handelspartnern gibt es erstmals übrigens auch Echtleder-Schuhe von FREDsBRUDER. Unsere eigenen Stores dienen dabei als eine Art Testlabor für neue Produkte. Bevor ein Produkt in das Gesamt-Sortiment aufgenommen wird, wird es von Kunden vor Ort getestet und bewertet. So können wir perfekt auf die Wünsche der Endverbraucher eingehen und ein Produkt abliefern, bei dem einfach alles stimmt: Qualität, Design, Preis und Passform. Außerdem sehen wir so sehr genau, was funktioniert und was nicht.

Welche Trends oder Farben erwarten uns künftig?

Die neue Herbst-/Winterkollektion 2015/16 steht ganz im Zeichen des gepflegten Casual Vintage-Looks: Es gibt spannende Materialkombinationen aus Glatt- und Veloursleder, neue Waschungen und Handbearbeitungen. Das Leder kommt in den unterschiedlichsten Bearbeitungen daher, zum Beispiel gewachst, gewaschen oder gelocht. Bei den Farben bilden warme Töne wie Camel, Braun, Taupe, Khaki und Grau die Basis der Kollektion. Ergänzt werden sie durch in Braun- und Grauschattierungen getauchte Farbakzente wie Blau, Grün und Rot.

Welche Tasche tragen Sie momentan?

Ich habe ja das große Glück, an der Quelle zu sitzen. Deshalb wechsle ich häufig, dem Anlass entsprechend, meine Tasche und trage Protos und Muster. Mein ständiger Begleiter ist aber eine relativ große, schwarze, weiche und knautschige Tasche, fast schon ein Weekender. Es passt sehr, sehr viel hinein. Ich mag persönlich große Taschen.

Welches ist Ihre Lieblingstasche aus allen, die Ihr Label veröffentlicht hat?

Das kann ich wirklich nicht sagen. Ich glaube die Lieblingstasche ist immer die, die gerade neu entwickelt wird.

Was haben Sie immer in Ihrer Tasche? Oder anders gefragt: Ohne welche 3 Sachen
verlassen Sie nicht das Haus?

Nur drei Sachen? Geldbörse, Schal, Handy.

Interview FREDsBRUDER - Hinter den Kulissen des Kampagnenshootings
Hinter den Kulissen des Kampagnenshootings

Was verbinden Sie mit dem Begriff Taschen?

Eine Tasche kann einem Outfit eine ganz neue Aussage verleihen – das finde ich großartig! Und irgendwie sind Taschen auch immer Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. 

Außerdem birgt jede Handtasche auch Geheimnisse. Für die meisten Männer ist es ja ein absolutes Rätsel, was wir da alles mit uns rumschleppen.

Was verbinden Sie mit dem Taschenkaufhaus?
Das ist ganz klar: Unser Treffen mit Constanze und Steffen vom Taschenkaufhaus in Kassel, als wir über die Aufnahme von FREDsBRUDER ins Taschenkaufhaus gesprochen haben. Wir haben uns auf halbem Weg zwischen Dinslaken und Leipzig getroffen. Das Taschenkaufhaus war von Anfang an dabei und hat an FREDsBRUDER geglaubt!

Und das tun wir immernoch. Danke für einen tollen Einblick hinter die Kulissen von FREDsBRUDER und viel Erfolg weiterhin!

Schlägwörter
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